Zum 21. Mal veranstaltet der Deutschlandfunk in Köln sein Forum neuer Musik. 2020 beschäftigt sich das Festival mit der Frage »Wollen wir den Tod überwinden?« - womit nicht nur Perspektiven auf das Sterben, sondern auch auf  die (Un)Endlichkeit geworfen werden.

Das Festivalmotto 2020 bringt die Frage nach Wert, Wesen und Widerspruch des Menschen zeitgemäß auf den Punkt: Insgesamt sieben künstlerische Beiträge, journalistische und Wissens-Formate versammeln verschiedene Möglichkeiten der Deutung und des Umgangs mit Sterben und (Un)Endlichkeit im 21. Jahrhundert:


Programm


3. April 2020


  • 17.00 Uhr, Deutschlandfunk, Foyer: Ist Unsterblichkeit erstrebenswert? „Streitkultur“ mit C. Juliane Vieregge und Volker Demuth.Gesprächsleitung: Dr. Christiane Florin, Deutschlandfunk


  • 18.00 Uhr, Deutschlandfunk, Foyer: Das Zeitliche segnen. Zur Geschichte des Todes in der Moderne. Lecture mit Prof. Dr. Thomas Macho


  • 19.30 Uhr, Deutschlandfunk-Kammermusiksaal: Roses for my Funeral. Inszeniertes Konzert (Gesamt-UA). Musik und Konzept: Sarah Nemtsov,Regie: Heinrich Horwitz,Licht: Rosa Wernecke,Sound: Maximiliano Estudies,Jakob Diehl, Schauspieler,Decoder Ensemble


4. April 2020


  • 13.00 Uhr, Kunst-Station Sankt Peter: Dunkle Risse. Streichquartett von Eres Holz (UA), Asasello Quartett


  • 18.00 Uhr, Deutschlandfunk, Foyer:  Posthuman – all too human? Neue Musik jenseits des Menschen. Lecture mit Dr. Anna Schürmer und Studierenden des Instituts für Medien und Kulturwissenschaft der Heinrich Heine Universität Düsseldorf


  • 19.30 Uhr, Deutschlandfunk-Kammermusiksaal: Metamorphosen. Werke u. a. von Mario Lavista, Jingjing Luo, Jamilia Jazylbekova, Younghi Pagh-Paan, Gabriela Ortiz, Helena Canovas Pares (UA); ensemble 20/21; Leitung: David Smeyers


  • 21.00 Uhr, Deutschlandfunk-Kammermusiksaal: Transfleisch. Musiktheater von Sergej Maingardt; Dramaturgie und Text: Rosi Ulrich, Kai Hufnagel; Sprecher; Sergej Maingardt, Klangregie